Sascha Wohlrab –immer mit einem Lächeln auf den Lippen
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Ehrenamtlicher Fahrdienstleiter
Sascha Wohlrab und sein Team sorgen dafür, dass alles rolltKlingenthal. Sascha Wohlrab hat jetzt zwei Wochenenden kein Wochenende. Er gehört zu den Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern des Vogtländischen Skiclubs Klingenthal (VSC), die dafür sorgen, dass gleich bei zwei großen Wettkämpfen in der Vogtland Arena alles rollt. Rollen ist bei Sascha Wohlrab wörtlich gemeint. Er ist „Fahrdienstleiter“. Zunächst ist er mit seinem Team von 20 Fahrern und Fahrerinnen im Einsatz, wenn vom 23. bis 25. September über 90 zumeist Nachwuchsspringer den Sieger beim Sparkassen FIS Continentalcup ermitteln. Danach folgt am 2. und 3. Oktober die Creme de la creme der Schanzenadler beim Finale des Sparkassen FIS Sommer Grand Prix. Da gibt es viel zu fahren.
Wie viele andere Helfer auch nimmt Sascha Wohlrab für diese Zeit Urlaub oder unbezahlt frei. Der 28jährige arbeitet in der Elektrofirma seines Vaters als Elektromeister. „Aber alles, was Räder hat, interessiert mich“, sagt er. Schon seit dem ersten Weltcup in der Vogtland Arena koordiniert er den Einsatz der Fahrer mit ihren Autos: „Das beginnt schon vor den Wettkampf, die Aktiven werden teilweise von Flughäfen in München, Frankfurt oder Prag abgeholt, in die Hotels gebracht, dann auch zum Training in Hallen oder zur Schanze gefahren“, beschreibt er einen Teil des Jobs. Außerdem werden Helfer, Kampfrichter, Offizielle, Fernsehleute oder Journalisten chauffiert, aber auch belegte Brötchen, Suppe oder Tee für Sportler und Helfer zur Arena gebracht.
„Das alles macht Spaß, der Freundeskreis passt, man kann sich aufeinander verlassen, wir machen etwas für die Region. Das ist so was wie Ideologie“, lacht er. An der Stelle bedankt er sich bei den Autohäusern Meinhold in Auerbach, Bauer in Rodewisch, Schüler in Falkenstein und Schindler in Zwota, die als Sponsoring Autos bereitstellen. „Wie die uns unterstützen, das ist Wahnsinn!“
Von den bisher 19 internationalen Wettkämpfen selbst hat er kaum etwas gesehen, weil er mit Notebook und Handy von seinem Büro-Container aus Fahrten abstimmen muss, „möglichst effektiv. Die Spritkosten trägt der Veranstalter, deshalb ist es wichtig, die Autos möglichst voll zu packen.“ Sascha Wohlrab denkt eben an alles als ehrenamtlicher Fahrdienstleiter.
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